Weißwein Ratgeber

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1 Rebsorten
    1.1 Airén
    1.2 Aligoté
    1.3 Alvarinho
    1.4 Chardonnay
    1.5 Chenin Blanc
    1.6 Clairette Blanche
    1.7 Gewürztraminer
    1.8 Grauburgunder
    1.9 Grüner Veltliner
    1.10 Gutedel
    1.11 Kerner
    1.12 Müller-Thurgau
    1.13 Muskateller
    1.14 Riesling
    1.15 Sauvignon Blanc
    1.16 Sémillon
    1.17 Silvaner
    1.18 Trebbiano
    1.19 Weißer Burgunder
    1.20 Welschriesling
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Ob pur oder gemischt mit Wasser als Weißweinschorle; Es gibt viele Arten einen Weißwein zu trinken. Dabei sollte er nicht einfach nur als Durstlöscher verwendet werden. Er sollte vor allem genossen werden. Denn durch seine leichte Art, passt der Weißwein zu jeder Situation: Abends mit dem/der Liebsten zum Feierabend ein Gläschen trinken oder zum Essen anstoßen. Zum Rotwein gelangen Sie hier.

Rebsorten

Airén

  • Airén  ist eine weiße Rebsorte, die in Spanien, vor allem in der Region La Mancha, angebaut wird.
  • Die Weine sind meist trocken, leicht und fruchtig.

Aligoté

  • Die Weißweinrebe Aligoté  stellt die zweitwichtigste Sorte in Burgund dar. Sie wird allerdings auch erfolgreich in Russland sowie in den osteuropäischen Ländern Rumänien und Bulgarien angebaut.
  • Die Aligoté-Trauben liefern einen leichten und säurebetonten Wein, der jung getrunken wird.

Alvarinho

  • Die vermutlich aus Deutschland oder Frankreich stammende Rebsorte, Alvarinho gehört in Portugal zu der wichtigsten Rebsorte für den Vinho Verde Angebaut wird sie auch im spanischen Galicien, wo sie unter dem Namen Albariño  bekannt ist.
  • Die Trauben ergeben frische, charaktervolle und trockene Weißweine und sollten jung getrunken werden.
  • Tipp: Passt hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten.

Chardonnay

  • Die Hauptanbaugebiete der weißen Rebsorte Chardonnay  befinden sich in Frankreichs Weinbaugebieten Burgund, Champagne und Chablis. Zudem wird diese Rebsorte in vielen Ländern auf der ganzen Welt kultiviert, die mit der meisten Anbaufläche sind jedoch: Australien, Kalifornien, Italien und Moldawien.
  • Die Rebe genießt weltweit ein sehr hohes Ansehen und wird deshalb als Edelrebe bezeichnet.
  • Die Trauben liefern meist feine und gewöhnliche Weine. Bei Lagerung in Eichenfässern kann der Wein einen Geschmack nach Rauch und Walnüssen annehmen.
  • Sie werden von allem für den weißen Burgunder sowie für den Champagner verwendet.

Chenin Blanc

  • Chenin Blanc  ist eine alte Rebsorte, die ihre Heimat im französischen Anjou-Touraine hat. Anzutreffen ist sie in größeren Mengen in Südafrika sowie in Kalifornien.
  • Die Trauben ergeben trockene bis liebliche Weißweine mit stets hohem Säuregehalt. Da diese Traube für die Edelfäule anfällig ist, kann sie gut für süßen Weine verwendet werden.
  • Chenin Blanc-Trauben gehören zu den Edelreben.

Clairette Blanche

  • Die Rebsorte Clairette Blanche findet ihren Anbau in Frankreichs Regionen Provence, Rhône und Languedoc, wie u. a. auch in Argentinien, Australien und Spanien. 
  • Die Trauben werden für die Weißweine Clairette de Bellegarde, Clairette de Die und Clairette du Languedoc verwendet.
  • Die Clairette-Weine  sind säurehaltig, würzig und zeichnen sich durch einen hohen Alkoholgehalt aus (12-14 %).
  • Sie enthalten Aromen nach grünen Äpfeln, Fenchel und Lindenblüten.

Gewürztraminer

  • Gewürztraminer  ist eine weiße Rebsorte, deren Trauben leicht rötlich gefärbt sind.
  • Angebaut wird sie vor allem im französischen Elsaß sowie in Kalifornien, anzutreffen in geringeren Mengen aber auch in Deutschland, Österreich und Australien.
  • Die Trauben liefern sehr ausdrucksvolle und würzige Weine, die gleichzeitig voll und weich sind.
  • Je nach Sorte können sie intensive Aromen nach Rose, Lychee, Marzipan und Bitterorange entfalten. 

Grauburgunder

  • Grauburgunder auch Pinot Gris  genannt, wird trotz der rötlich bis roten Trauben zu den weißen Rebesorten gezählt.
  • Die wichtigsten Verbreitungsgebiete befinden sich in Deutschland, Australien, Frankreich und Neuseeland.
  • Die Weißweine sind meist säurearm, dafür aber körperreich und haben einen hohen Alkoholgehalt.
  • Die Rebsorte ist auch unter dem Namen Ruländer  bekannt, der frisch schmeckt und ein leichtes Aroma nach Äpfeln aufweist. Tipp: Passt hervorragend zu Fisch, kann aber auch als Aperitif getrunken werden.

Grüner Veltliner

  • Die Rebsorte Grüner Veltliner  ist am meisten in Niederösterreich anzutreffen, in geringeren Mengen auch in Tschechien und Ungarn.
  • Die Weine zeichnen sich durch ein intensives Bouquet aus und sind leicht, trocken und lebendig.
  • Charakteristisch sind ihre Aromen nach weißem Pfeffer und auch Tabak sowie der Geschmack nach Citrus und Pfirsich.

Gutedel

  • Gutedel  ist der deutsche Name für die Chasselas-Traube.
  • Angebaut wird sie vor allem in der Schweiz, wo sie die Hälfte der gesamten Anbaufläche einnimmt, sowie im Markgräflerland im südlichen Baden.
  • Die Trauben ergeben einfache, leichte, meist säurearme und ausdruckslose Weine, die überwiegend als Tafelweine verwendet werden.

Kerner

  • Die Rebsorte Kerner stellt eine Kreuzung von Riesling und rotem Trollinger dar und ist vor allem in der Pfalz und in Rheinhessen sehr bekannt.
  • Das Bouquet beim Kerner-Wein  ist feinaromatisch, der Wein ist säurebetont und fruchtig.
  • Typisch sind Aromen nach Birne, Orangekonfitüre, grünem Apfel, Aprikose, Johannisbeere und Eisbonbon.

Müller-Thurgau

  • Das Hauptanbaugebiet der Rebsorte Müller-Thurgau  liegt in Deutschland, vor allem aber in Rheinhessen, Baden und in der Pfalz. Andere wichtige Anbaugebiete liegen u. a. in Ungarn, Österreich, Tschechien und in der Slowakei.
  • Die Trauben liefern einen weichen und fruchtigen Wein, der früh getrunken werden sollte.
  • Die als trocken oder halbtrocken ausgebauten Weine werden als Rivaner  bezeichnet.

Muskateller

  • Eine alte Rebsorte mit vielen Variationen.
  • Der Muskateller -Wein ist feinfruchtig und bouquetreich. Charakteristisch ist sein intensives Aroma nach Muskat.

Riesling

  • Die weiße Rebsorte Riesling  findet ihr Hauptanbaugebiet in Deutschland. Dort stellt sie die wichtigste angebaute Rebsorte dar. Außerdem wird diese Rebsorte, jedoch mit deutlich geringeren Mengen als in Deutschland, u. a. in Australien, Frankreich und Österreich kultiviert.
  • Die Trauben ergeben einen extraktreichen und langlebigen Wein. Er kann von trocken über lieblich bis hin zu edelsüß ausgebaut werden.
  • Junge Weine weisen ein intensives Aroma nach Apfel sowie Grapefruit oder Zitrone auf. Zudem können Riesling-Weine ein Aprikosenaroma entfalten, wenn ihre Lese im vollreifen Zustand erfolgte. Aus kühleren Gegenden wie der Mosel, dem Mittelrhein oder der Nahe entfalten die Weine ein volles Pfirsichbouquet.
  • Tipp: Aufgrund des niedrigen Alkoholgehalts (oft nur 8 %) eignet sich Riesling sehr gut als Essensbegleiter.

Sauvignon Blanc

  • Die Heimat des Sauvignon Blanc  liegt im französischen Loiretal, einen großen Zuspruch findet die Rebsorte auch in Bordeaux sowie in Neuseeland, Südafrika, Italien und in geringeren Mengen auch in Deutschland verbreitet.
  • Die Rebsorte ergibt einen ausdrucksvollen und aromatischen Wein mit pikanten Johannisbeer- und Stachelbeeraromen.
  • Aufgrund ihres hohen Zuspruchs weltweit genießt sie den Ruf als Edelrebe.

Sémillon

  • Die weiße Rebsorte Sémillon  wird überwiegend im französischen Bordeaux angebaut. Weitere Anbaugebiete liegen in Australien, Chile und Südafrika.
  • Die Trauben liefern einen trockenen und weichen Wein, der lange gelagert werden kann. Er kann Aromen nach Zitrone, Aprikose, Apfel und Honig entfalten.
  • Aufgrund ihrer Anfälligkeit für Edelfäule, können aus der Rebsorte hochwertige edelsüße Weine wie der Sauternes  erzeugt werden.

Silvaner

  • Die Rebsorte Silvaner  wird in Deutschland überwiegend in Rheinhessen, Franken und in der Pfalz kultiviert. 
  • Die Trauben liefern auf Lehmböden oft einen neutralen Wein, auf Verwitterungsböden in Franken jedoch ergeben sie feine und elegante Weine.

Trebbiano

  • Trebbiano  ist eine der ältesten Rebsorten und die meistangebaute in Frankreich und Italien.
  • Im Süden Frankreichs auch bekannt als Ugni Blanc
  • Aus den Trebbiano-Trauben können unterschiedliche Weine erzeugt werden, je nachdem aus welcher Region die Trauben stammen. Die Weine können von leicht und fein bis hin zu schwer und körperreich sein. Grundsätzlich aber zeichnen sie sich durch wenig Geschmack und nur schwache Aromen, dafür aber viel Säure, aus und enthalten viel Alkohol. 

Weißer Burgunder

  • Weißer Burgunder auch bekannt als Pinot Blanc wird in den französischen Regionen Elsaß und Burgund sowie in Deutschland, Norditalien, Österreich und in der Schweiz kultiviert.
  • Die Trauben ergeben einen leichten, frischen und fruchtigen Wein, der am besten jung getrunken werden sollte.
  • Angebaut in den südlicheren Gebieten fehlt es dem Wein oft an Säure.

Welschriesling

  • Die wichtigsten Anbaugebiete der Rebsorte Welschriesling  befinden sich in Österreich, Rumänien, Slowenien und Kroatien.
  • Die Trauben können leichten bis hin zu kräftigen Wein liefern. Qualitativ gute Weine lassen sich durch ihre rassiges und feinwürziges Bouquet erkennen. 

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