Roséwein Ratgeber

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Roséwein  wird zu Unrecht oft missverstanden. Denn er ist kein Gemisch von Rotwein und Weißwein. Roséwein wird aus roten oder blauen Trauben erzeugt. Je nach Herstellungsverfahren können Roséweine unterschiedliche Farbe erhalten. Sie kann von blassem, sehr dezentem bis hin zu intensivem, dunklem Rosafarbton variieren. Ein Roséwein muss nicht nur aus einer Rebsorte bestehen, er kann zu 15 % bzw. 25 % verschnitten sein. Ein Unterschied besteht jedoch beim Weißherbst. Er darf nur aus einer Rebsorte erzeugt werden. Roséweine sind wie Weißweine meist leichter als Rotweine. Deswegen können sie zu jeder Situation genossen werden.

Beliebte Roséweine

Weißherbst 

Grenache Rosé 

Merlot Rosé 

Zinfandel Rosé 

Dornfelder Rosé 

 

Cabernet Sauvignon Rosé 

Sangiovese Rosé 

Weitere Informationen

 Wie wird ein Roséwein erzeugt?

 Es gibt drei Verfahren, nach denen ein Rosé hergestellt werden kann und damit auch der Farbton des Weines beeinflusst wird:

  • Sofort nach der Ernte werden die Trauben gepresst, so verbreitet sich schnell die rote Farbe im Saft. Danach werden die Schalen und die Kerne getrennt und der Saft wird gegärt. Dieses Herstellungsverfahren ergibt einen blassen Farbton. Dieser Roséwein werden auch als Grauer Wein genannt.
  • Die Weintrauben werden in einem Behälter unter steigender Temperatur gegärt, wobei sie regelmäßig auf ihren roséfarbenen Ton überprüft werden. Wenn die gewünschte Farbe erreicht ist, wird der Wein in einen anderen Behälter zum weiteren Gären umgefüllt.
  • Der Herstellungsprozess ist wie beim roséfarbenem Wein, nur dass das Gären der Trauben unter steigender Temperatur länger dauert. Dieses Herstellungsverfahren ergibt einen intensiven Farbton. Dieser Wein wird auch als Abgestochener Roséwein bezeichnet.

 Wie sollte der Wein gelagert werden?

  • Lagern Sie Ihren Roséwein am besten an einem kühlen Ort, z. B. im Keller.
  • Die Dauer der Lagerung sollte nicht länger als 1-2 Jahre betragen.

 Wie sollte der Roséwein serviert werden?

  • Eine bereits angebrochene Flasche Roséwein sollten Sie am besten noch am gleichen Tag austrinken. Stellen Sie sie zwischendurch in den Kühlschrank.
  • Sie können den Wein auch in einer Karaffe servieren, anders als beim Rotwein wird der Roséwein aber dadurch nicht besser.

 Wann sollte der Roséwein getrunken werden?

  • Ein Roséwein kann sehr vielfältig genossen werden. Sie können ihn zur Vorspeise oder als Aperitif servieren.
  • Er passt sehr gut zu Fisch, Antipasti und Tapas, aber auch zu deftigeren Speisen wie Räucherspeck.

Verwandte Ratgeber

Wein

Käse

Trüffel

Spirituosen

Externe Links

  • Um allgemeine Informationen über Roséwein zu erhalten, klicken Sie hier.