Skateboarden
Skateboarden wird oft mit unathletischen Chillern, die sich als Sportler abgeben wollen, oder der Kultur des postpubertierenden Zwangsvulgarismus
in Verbindung gebracht - großer Fehler. Die Kunst des Skateboardens brauch viel Zeit, Durchhaltevermögen, Geduld und vor allem furchtlose Hingabe zum Sport. Doch lasst euch nicht abschrecken! Mit der richtigen Einstellung und einem ordentlichen Skateboard macht das Skateboarden jede menge Spaß.
Das Standardsetup fürs Skateboard ist recht einfach, und wenn man alles erstmal zusammen hat, dann wird es auch nicht mehr viel teurer. Man kann entweder ein fertig zusammengestelltes Deck kaufen, oder es sich individuell zusammenstellen lassen bzw. selber bauen. Um ein custom Board zu bauen brauch man folgendes: 1xDeck
, 4xRollen
, 2xAchsen
, 4xKugellager
und ein Grip Tape
. Das ist die Basis. Sonst fehlen nur noch die richtigen Skater Schuhe und man ist bestens ausgerüstet.
Skateboard Decks
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- Materialien: Das Deck sind entweder aus Holz
,Plastic ,Aluminium oder Fiberglass gemacht, wobei die Holzvariante die traditionelle und beliebteste ist. Lib Tech macht noch ein interessantes Board aus Carbon und Holz.
- Länge: 30-33 Zoll ist die beliebte Länge zum Skaten im Park oder aus der Straße. Für Kinder gibt es Decks
zwischen 28 und 29 Zoll und für die Longboarder unter euch gibt es die Decks ab 38 Zoll, ideal zum Cruisen und Streetsurfen, jedoch unpraktisch zum Springen und für Tricks.
- Breite: Die generelle Breite von Decks ist zwischen 7.5 und 8.25 Zoll. 8 Zoll die perfekte breite für ein all-rounder Board. Wer viel auf Vert Ramps, Mini-Ramps, in Bowls und im Skatepark rum turnt sucht vielleicht eher ein breiteres Deck. Desto breiter das Deck desto mehr Stabilität hat man. Ein schmaleres Board hingegen ist um einiges Praktische beim Streetskaten. Wer gerne seine Kickflips und Grinds macht sucht eher das schmale Deck da es einfacher vom Boden wegkommt und sich leichter manipulieren lässt.
- Konkavität: Die Konkavität stärkt das Deck und gibt Kontrolle. Statt einem flachen Brettchen, dass sich leicht durchbrechen lässt, hat man mit einer C artigen Konkavität ein Deck das sich beim Skaten gut anfühlt und einiges an Grinds etc. aushalten kann.
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Grip Tape
Skateboard Rollen
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Skateboard Rollen werden aus Urethane, ein hartes und starkes Plastik, dass zum ersten mal in den 1970er Jahren von Frank Nasworthy, ein Freund von Thomas Edison, in Rollen benutzt wurde. Urethane hat die besondere Qualität seine Form, die Härte, und seine Flexibilität unter Stress zu behalten und zudem einen guten Grip zu bieten. - Härte: Generell gilt, dass härtere Roller (um die 97A durometer) ideal für glatte Flächen wie Zement Parks und gute Strassen sind. Wenn die Strasse jedoch in einem schlechtem Zustand ist sind weichere Rollen vielleicht die bessere Wahl. Weichere Rollen (92A und darunter) sind gut zum Cruisen und haben den besten Grip auf der Strasse. Zudem federn diese kleine Holprigkeiten auf der Strasse wesentlich besser als harte Rollen. Folgende Stärken 87A
,95A ,97A , und 100A sind erhältlich.
- Größe: Rollen die zu klein sind (unter 50mm
) können für Anfänger etwas anstrengend sein. Als Anfänger sollte man auf Rollen um die 53mm skaten. Stadt Skater such wahrscheinlich noch grössere Rollen, um die 57-59mm . Egal mit was man skatet, Acht geben!
- Cruiser such wahrscheinlich die ganz großen Rollen um die 60mm
und grösser mit schön weichen Rollen.
- Breite: Dünne oder Dicke Rollen? Kommt ganz auf die Person an. Dünne Rollen machen das Deck leichter, breite Rollen bieten mehr halt bim Fahren. Je nachdem ob man mehr technisches Street Skaten machen will oder eher gerne längere Strecken skatet, sucht man dem entsprechend dünne bzw breite Rollen.
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Der Rest
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Achsen verbinden die Rollen zum Deck und sorgen für Stabilität und Kontrolle. Sie sollten je nach Skatestyle und Rollengrösse ausgewählt werden. |
Kugellager Sind die Verbindung zwischen den Rollen und der Achse. Diese gibt es in verschiedenen Geschwindigkeiten (ABEC 1-9). |
Schutz Von den Kindern bis hoch zu den Profis, jeder brauch Schützer bei diesem Sport. Auch hier kann man durchcaus seinen eigenen Style bewahren.
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