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Schokolade

... Schon allein das Wort läßt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen und spaltet die Gemüter. Was auch immer Trude Herr zu ihrem Schlager "Ich will keine Schokolade!" bewogen haben mag. Die Aussage muss aus einem Moment zeitweiliger Verwirrung entsprungen sein. Denn Schokolade  ist und bleibt eine der beliebtesten Süßigkeiten der Deutschen - und das aus gutem Grund. Schokolade begegnet uns in ganz unterschiedlicher Gestalt im Alltag, sei es in Form von Schokoriegeln ,Pralinen ,Schokomilch ,heißer Schokolade , Eiscreme, in Müslis , als Schokosauce  oder Schokostreusel  auf dem morgendlichen Butterbrot. Schlimm ist es, wenn Sie allergisch auf Laktose reagieren. Aber in diesem Fall, brauchen Sie nicht zu verzweifeln. Sie können zu einer laktosefreien Schokolade  greifen. Es gibt weiße und dunkle Schokolade, süße oder feurige Schokolade - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und obwohl Schokolade allzu gerne als Kalorienbombe tituliert wird, geht ihr Genuss auf eine lange und gesundheitsfördernde Tradition zurück. 

Bereits die Azteken und Mayas bereiteten die Kakaofrucht mit Vanille und Cayennepfeffer zu einem feurigen Getrränk zu, dem berauschende Wirkung zugeschrieben wurde. Die Kakaobohne fand so auch kurz nach der Eroberung Südamerikas ihren Weg nach Europa und versüßte dort, durch der Bohne beigefügten Honig  und Rohrzucker , zunächst den Reichen das Leben. Neben den offensichtlichen kulinarischen Vorzügen der Schokolade wurde das kakaohältige Lebensmittel auch als Arzneimittel in Europa bekannt. Schokolade wurde als Kräftigungsmittel und Aphrodisiakum in den Apotheken bis ins 19. Jahrhundert vertrieben.  Auch jüngste Forschungen belegen ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Der hohe Anteil an Antioxidantien besonders in dunkler Schokolade , es handelt sich um ein Flavonoid namens Epicatechin, verringere laut der Untersuchungen das Herzinfarktrisiko und verbessere zudem die Laune.

Ein Stückchen Schokolade am Tag versüßt einem also das Leben und ist auch noch gesund.  Aber, wie mit allen schönen Dingen im Leben der Fall, sollte Schokolade trotzdem in Maßen genossen werden, denn es beinhaltet nach wie vor ein hohes Maß an gesättigtem Fett.

Bevor Sie also Schokolade online bestellen, bedenken Sie folgendes: die Tatsache, dass Schokolade auf der Zunge vergeht führt auch dazu, dass sie an heißen Tagen schnell dahin schmilzt. Falls Sie also nicht genau wissen, ob Ihr Zulieferer eine ausreichende Kühlung im Sommer sichern kann, sollten Sie vielleicht die Nascherei vorübergehend im Laden Ihres Vertrauens kaufen.

Schokoladen-Glossar

"Schoki!" - Die beliebte Süßigkeit ist mittlerweile in nahezu allen Formen und Geschmacksrichtungen auf dem Markt erhältlich. Zunächst stellen wir Ihnen die grobe Unterscheidung unterschiedlicher Zusammensetzung vor, bevor wie uns den Feinheiten des Schokoladengenusses widmen.

Weiße Schokolade

Im Unterschied zu herkömmlicher Schokolade zeichnet sich weiße Schokolade  dadurch aus, dass bei ihrer Herstellung der Kakaomasse das Kakaopulver entzogen wird und lediglich die daraus entstandene Kakaobutter zusammen mit Milchbestandteilen und Zucker weiterverarbeitet wird. 

  • Geschmack: Vanillige Geschmacksnote.
  • Tier-Sicher: Diese Schokoladensorte ist im Gegensatz zu anderer Schokolade zum Verzehr für Tiere geeignet.
  • EU-Richtlinien: Um sich weiße Schokolade nennen zu dürfen, muss sie aus mindestens 20% Kakaobutter und 14% Trockenmilchanteil, mit einem Mindestanteil von 3,5% Milchfett, bestehen.
  • Gebrauch: Sie wird häufig für Desserts, als Kuvertüre  für Kekse oder aber einfach als Tafelschokolade genossen.

Vollmilchschokolade

Vollmilchschokolade , auch Milch- oder Alpenmilchschokolade genannt, ist eine süße Schokolade, die sich aus Kakaobutter, Zuckerarten und Milch oder Milcherzeugnissen zusammensetzt.

  • Geschmack: Sie ist eine der beliebtesten Schokoladensorten, besonders da sie süßer als dunkle Schokolade ist, und zudem leichter verträglich.
  • EU-Richtlinien: Vollmilchschokolade muss einen Kakaotrockenmassenanteil von mindestens 25%, sowie einen Gesamtfettanteil von mindestens 25%, 3,5 % davon aus Milchfett, vorweisen.
  • Gebrauch: Sie wird als Kuvertüre, meist in Kombination mit Bitterschokolade, aber auch als Schokoriegel verzehrt.

Bitterschokolade

Bitterschokolade  ist die intensivste der genannten Schokoladensorten, da die Kakaobutter nicht durch Milcherzeugnisse verdünnt wird. Sie ist ebenfalls als Herrenschokolade  bekannt, ein Marketingbegrifff der sich durchgesetzt hat, und auch heute noch die verschiedenen Geschmacksnuancen in denen Bitterschokolade angeboten wird, umfasst. Es gilt folgende Sorten zu unterscheiden:

  • Süß: Süße Bitterschokolade  ist wie der Name bereits erkennen lässt mit einem hohen Zuckeranteil und mindestens 50% Kakaomasse die süßeste Variante unter den Bitterschokoladen.
  • Zartbitter: Zartbitterschokolade  zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen hohen Anteil an Kakaomasse hat (50-70 %) und nur wenig Zucker hat.
  • Edelbitter: Edelbitterschokolade  ist mit einem Kakaoanteil von 50% bis zu 99% die dunkelste und damit am intensivsten schmeckende Schokoladensorte und dadurch besonders bei Schokoladekennern sehr beliebt.

Handelsbezeichnungen

Bioschokolade bezeichnet Schokolade, die aus 100% kontrolliert biologischen Anbau stammt und damit keinen Pestiziden oder anderen Giftstoffen ausgesetzt wurde. 

Fairtrade Schokolade bedeutet, dass die Rohstoffe zur Herstellung von Schokolade zu fairen Preisen von Bauern erstanden und garantiert, dass die Erzeugnisse unter menschenwürdigen Bedingungen und ohne Kinderarbeit hergestellt werden.

Verschiedene Schokoladensorten sind im Wesentlichen: Criollo  (guter Geschmack, aber teuer), Forastero  (starker und intensiver Geschmack), und Trinitario  (ist ein Hybrid unter den Schokoladen und die am meisten verbreitete Sorte). 

Schokoladige Naschereien

Smarties sind eine Süßigkeit in Pillenform aus Vollmilchschokolade mit einem farbigen Überzug. Die bekanntesten unter ihnen sind Smarties  und M&M’s.

Ganache  oder Pariser Creme ist eine Mischung aus Schokolade und Sahne und wird für verschiedene Schoko-Spezialitäten verwendet. Ganache ist verbreitet in Trüffeln  und hat einen höheren Schokoladen-Anteil als jene Pariser Creme, die man als Tortenfüllung verwendet. 

Pralinen  bestehen aus Pariser Creme, gewälzt in ungesüsstem Kakao. Sie können heutzutage mit jedem Geschmack gefüllt sein - sogar mit Trüffel (dem Pilz). 

Schokolade Mousse  ist eine luftige Kreation traditionell aus Eisschnee, Eidotter, Milch und Schokolade. Manchmal wird Schokolade Mousse als Füllung für Pralinen verwendet. 

Schokoladeneis ist eine der beliebtesten Eisgeschmacksrichtungen und nicht nur im Sommer eine kühlende Nascherei.

Schokolade Brezel bestehen aus Schokolade mit einem salzigen Biss. Man könnte sie stundenlang essen.

Heiße Schokolade  auch Trinkschokolade genannt ist besonders in der Winterszeit ein beliebtes Heißgetränk. Während die Deutschen ihre heiße Schokolade meist mit Sahne servieren, bevorzugen die Amerikaner ihre hot cocoa  mit Marshmallows . 

Schokoladensauce  kann als Grundlage für Trinkschokolade und als Garnitur für Eiscreme und andere erdenklichen Naschwerke dienen. Body Paint Schokolade  ist eine perfekte Schokolade für Paare und frisch Verliebte.

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