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Olivenöl Ratgeber

Olivenöl findet in vielen Sparten Verwendung. Als Bratöl in der Küche, als Beautyprodukt , in der katholischen und orthodoxen Kirche als geweihtes Öl bei Taufen, Firmungen und so weiter. Unter anderem gehört Olivenöl zu den essentiellen Zutaten der mediterranen Küche und ist mittlerweile auch aus der deutschen Alltagsküche nicht mehr wegzudenken. Olivenöl hat nicht nur einen delikaten Geschmack, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Anders als Erdnussöl ,Distelöl  oder andere pflanzliche Öle , hilft es den Cholesterinspiegel im Blut zu senken. Während es reich an Fettsäuren und Kalorien ist, versorgt es neben Antioxidantien auch mit Phenolen. Diese Stoffe verringern das Krebsrisiko (speziell Brust - und Darmkrebs) und sind gut fürs Herz.

Das richtige Olivenöl

Die Auswahl an Olivenöl ist groß. Sind einem die Fachausdrücke bekannt, ist es einfach das richtige Olivenöl für die richtige Gelegenheit zu finden. Die verschiedenen Geschmackssorten repräsentieren die jeweilige Region in Italien beziehungsweise dem produzierenden Land. Der größte Olivenöl-Produzent ist Spanien und nicht Italien, wie man es eigentlich erwarten würde.

Kloovenburg Olivenöl 

Hochwertiges Olivenöl von Kloovenburg.

Vitalfrisch 

Olivenöl ist auch in Beauty-Produkten eine hervorragende Energiequelle.

Quattrociocchi 

Viele verschiedene Geschmacksvarianten sind erhältlich.

Planete Primeur 

Bio-Olivenöl aus bestem Anbau.

O de Oliva 

Aus Murcia, hoch konzentriertes Öl, bitte nur sparsam verwenden.

 

Als Dip

  • Als Dip im Apéro oder als Salatsauce eignet sich ein edles höhergradiges natives Olivenöl extra.
  • Bei dieser Entscheidung müssen sie allerdings mit einem höheren Preis rechnen. Guter Geschmack ist eben nicht billig.

Zum Kochen

  • Hier kann ein Olivenöl niedrigen Grades gewählt werden, da der Geschmack des Öls durch andere verwendete Gewürze  übertönt wird.
  • Ist das Olivenöl aber der tragende Geschmacksfaktor sollte ein natives Olivenöl extra verwendet werden. Ein Gourmet  wird zum Erhalt des Geschmackes immer ein natives Olivenöl extra verwenden, wenn auch zum Kochen ein billigeres verwendet wird.

Intensität vorsichtig wählen

  • Für eine Pasta , Fleischgericht oder extra Schärfe eignet sich ein Olivenöl mit einer gleichwertigen Intensität an Geschmack.
  • Als Dip aufs Brot kann etwas milderes Öl gewählt werden. Ein gewürztes Olivenöl ist aber auch lecker und gibt dem Salat, der Pizza oder dem Brot das gewisse Etwas. Es ist also letztlich reine Geschmackssache.

Auswahl

  • Probieren sie verschiedene Grade, Marken und Aromen.
  • Riechen sie an den Flaschen um herauszufinden, um welche Geruchsintensität es sich handelt.
  • Olivenöl ist wie Wein verschieden im Aussehen, dem Geschmack, der Farbe. Die Wirkung auf die Speise ist je nach Sorte sehr unterschiedlich, daher heißt es bedacht wählen.

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Wahl des Olivenöls

Nachfolgend finden sie eine Auflistung wichtiger Ausdrücke, die so auf den Flaschenetiketten erscheinen. Diese Begriffe helfen bei der Wahl des geeigneten Olivenöls. 

 Güteklassen

  • Natives Olivenöl extra  (auch unter Extra Virgin bekannt): Ohne jegliche Temperatureinwirkung hergestellt, die teuerste aber schmackhafteste Variante, eignet sich jedoch nicht für Sprays, da es zu dickflüssig ist.
  • Natives Olivenöl : Hat mehr freie Fettsäuren als Olivenöl extra, stammt aber auch aus mechanischer Erstpressung.
  • Olivenöl: Durch Raffination hergestellt (hohe Temperatureinwirkung). Damit das Öl einen Oliven-Geschmack erhält, wird es mit nativem Öl vermischt. Es gibt aber generell kein gesetzlich vorgeschriebenes Mischverhältnis, daher kann das variieren.
  • Olivenrestöl : Wird aus dem Restöl des gepressten Olivenbreis hergestellt. Zur Geschmackserhaltung wird es auch mit nativem Öl vermischt, es hat einen sehr milden Geschmack.

Haltbarkeit

  • Olivenöl ist in etwa ein Jahr haltbar. Generell gilt, je kälter der Raum desto besser.
  • Sobald ein Behälter geöffnet wurde, sollte er in einem kühlen und dunklen Raum gelagert werden.
  • Nie direkt neben dem Herd lagern!
  • Wenn Olivenöl abgestanden schmeckt sollte es nicht weiter verwendet werden. Ist der ranzige Geschmack nur dezent, ist der Konsum nicht weiter gefährlich, beeinflusst aber den Geschmack des Gerichtes bereits wesentlich. Es wird empfohlen vor jeder Anwendung das Öl zu testen, dies gilt generell für jedes Kochöl (insbesondere Nussöle haben eine kurze Haltbarkeit).

Farbe

  • Die Farbe sagt etwas über den Erntezeitpunkt aus.
  • Eine dunklere Färbung bedeutet nicht automatisch reichhaltigeren Geschmack.
  • Je intensiver der grüne Farbstoff ist, desto reifer die Olivenernte. Dies bringt einen bitteren, stechenden gar pfeffrigen Geschmack hervor, weist aber nicht auf eine schlechtere Qualität hin.
  • Um das Öl besser beurteilen zu können, empfiehlt es sich möglichst keine kolorierten Behälter zu verwenden.

Kaltpressung

  • Schonende Methode zur Aufbereitung von Ölen.
  • Natives kaltgepresstes Öl (natives Olivenöl extra und natives Olivenöl) steht für Sortenreinheit, erste Pressung, keine Extraktionen, keine Raffination und keine Nachbehandlung außer Filtern.

Säuregehalt

  • Wird in Prozenten gemessen.
  • Je tiefer der Säuregehalt, desto besser das Öl.
  • Dies gilt speziell für natives Olivenöl extra, da es ohne Beimengungen anderer Öle produziert wird. (Säuregehalt < 0,35 % - 0,8 %)

Herkunftsland

  • Hauptproduzenten sind Spanien, Italien und Griechenland. Während alternative Produzenten wie Kalifornien oder Afrika immer beliebter werden.
  • Sorten variieren von Land zu Land oder gar nach Tradition von Region zu Region.

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