Contents[Hide]

Kaviar

Bei Kaviar  handelt es sich um Fischeier, die vor dem Verkauf gereinigt und gesalzen werden. Er wird aus verschiedenen Stör-Arten gewonnen, die überwiegend im Schwarzen Meer, Asowschen Meerund Kaspischen Meer gefangen werden. Für die meisten ist Kavier ein Zeichen von Luxus, nicht umsonst wird er als „Schwarzes Gold" genannt. Denn ein guter Kaviar ist oft sehr teuer, den ein Otto Normalverbraucher sich meist nicht leisten kann. Egal wie gut der Kaviar einem schmeckt, ein bitterer Nachgeschmack bleibt immer, die Überfischung. Durch den sehr intensiven Störfang gibt es immer weniger Störe im fortpflanzungsfähigen Alter. Wenn den Fischen keine Erholungspause gegönnt wird, wird sich die Lage weiter zuspitzen. Mehr Informationen zu diesem Problem erhalten Sie bei blikk.it.

Wichtigste Kaviarsorten

Je nachdem, von welcher Störart der Kaviar stammt, wird zwischen drei Sorten unterschieden:

Beluga 

  • Der feinste und teuerste Kaviar. Ein Kilogramm kostet mehr als 8.000 Euro.
  • Vom Aussehen ist er hellgrau bis anthrazitfarben und hat eine eher dünne Haut.
  • Vom Geschmack her ist er sehr mild.
  • Die Eier dieser Störart sind die größten und weisen einen Durchmesser von 3,5 mm auf.
  • Die Deckelfarbe der Verpackung ist blau.
  • Ein ganz besonderer Beluga Kaviar ist der helle Almas Kaviar. Er stammt von älteren Stören (60-80 Jahre) und weil die älteren Fische rar sind, ist diese Kaviarsorte dementsprechend noch teurer.

Ossetra 

  • Der Kaviar vom Ossetra-Stör ist silbergrau bis schwarz, oft mit einem goldenen Schimmer und ist im Vergleich zum Beluga Kaviar unempfindlicher aufgrund der dickeren Haut.
  • Sein Aroma ist nussartig.
  • Die Eier sind kleiner als der Beluga Kaviar. Sie haben einen Durchmesser von 2 mm.
  • Die Deckelfarbe der Verpackung ist gelb oder grün.
  • Besondere Sorten bei Ossetra Kaviar stellen
    • der tiefschwarze Royal Black Kaviar von jungen (18-20 Jahre alt) Stören
    • und der helle, goldbraune Imperial Kaviar  von 30-40 Jahre alten Stören dar.

Sevruga 

  • Der Kaviar des Sevruga-Störs ist graufarbig und weist eine sehr dünne Schale auf.
  • Vom Geschmack her ist er kräftig und würzig.
  • Der Durchmesser der Eier beträgt 2 mm.
  • Die Deckelfarbe der Verpackung ist rot oder orange.
 

Andere Kaviarsorten

  • Lachskaviar : Die passendere Bezeichnung ist der Lachsrogen, weil den Namen Kaviar offiziell nur die Eier eines Störs tragen dürfen. Die Eier sind größer als die eines Störs und hellrot.
  • Forellenkaviar: Sehr ähnlich dem Lachskaviar, allerdings sind die Eier etwas kleiner.
  • Zucht-Kaviar : Der Kaviar von gezüchteten Stören ( z. B. aus Sibirischem Stör).
  • Malossol-Kaviar : Die Eier für diesen Kaviar sind schwächer gesalzen. Der Salzgehalt liegt bei unter 6 %.
  • Fasskaviar -- Auch unter dem Namen Salzkaviar bekannt. Fasskaviar ist stärker gesalzen, Salzgehalt liegt bei 10-12 %.

Tipps zum Kaviarkauf

Kaviar ist nicht ganz billig. Je nach Sorte sogar ziemlich hochpreisig. Deswegen sollten Sie auch ein paar Regeln beim Kaufen beachten, damit Ihr Geld auch gut angelegt ist.

  • Verpackung: Kaviar wird in unterschiedlichen Verpackungseinheiten verkauft. Sie können ein kleines Döschen mit 20 g Inhalt kaufen, erhältlich ist Kaviar auch in größeren Mengen, z. B. 500 g. Je nach Sorte des Kaviars variiert allerings die Farbe des Deckels. Beim Beluga Kaviar ist der Deckel blau, beim Ossetra Kaviar gelb oder grün und beim Sevruga Kaviar rot oder orange.
  • Frische: Der Kaviar in der traditionellen Verpackung, der Dose, ist nur gesalzen. In Schraubgläsern und in Ring-Pull-Dosen befindet sich pasteurisierter (erhitzter) Kaviar. Dieser ist länger haltbar, ungeöffnet über ein Jahr lang. Wenn Sie den gekauften Kaviar im Kühlschrank bei 6-8 °C (am besten auf dem untersten und kühlsten Ablagefach) aufbewahren, ist dieser nur noch 3 Wochen ungeöffnet haltbar. Nach dem Öffnen sollten Sie darauf achten, dass Sie ihn am besten sofort verspeisen. Ansonsten isr er bis zu drei Tage (bei Aufbewahrung im Kühlschrank) haltbar.
  • Qualität: Was Ihnen am besten schmeckt und welche Qualität für Sie die beste ist, das beurteilen Sie am besten. Sie sollten aber auch wissen, wie ein guter Kaviar aussieht. Ein gerade geöffneter Kaviar sollte glasig leuchtend, perlig und prall sein. Eine gute Qualität erkennen Sie an einem schönen Glanz, dem sog. Spiegel. Vorsicht ist bei einem Kaviar geboten, der am Deckel kleben bleibt. In diesem Fall ist entweder Luft in die Verpackung eingedrungen oder beim Verpacken nicht vollständig entfernt worden. Der Kaviar könnte verdorben sein.
  • Einkaufsmöglichkeiten: Gewöhnliche Lebensmittelgeschäfte führen normalerweise keinen Kaviar in ihrem Sortiment. Wenn Sie eine gute Qualität bekommen und etwas Auswahl haben möchten, versuchen Sie es mit einem Feinschmeckerladen oder einem Geschäft, das sich auf Kaviar oder Fischprodukte spezialisiert hat. Wichtig dabei ist, dass Sie wissen, wo Sie eine hochqualitative und frische Ware bekommen.
  • Kosten: Ein guter Kaviar ist ziemlich teuer. Wahrscheinlich werden Sie es sich deswegen nicht aufs morgendliche Butterbrot schmieren. Die Preisspanne eines Stör-Kaviars liegt bei 179 € bis mehr als 500 € pro Hundertgramm.

Kaviar richtig servieren

  • Servierutensilien: Kaviar sollte aus den dafür geeigneten Utensilien serviert werden. Als Materialien eignen sich beim Kaviar-Besteck und bei Servier-Schalen Perlmutt, Horn oder Gold. Durch diese Materialien wird der feine Geschmack des Kaviars nicht beeinflusst. Auf keinen Fall sollten Sie Metall- oder Silberutensilien benutzen, weil diese den Geschmack negativ beeinflussen.
  • Ideale Essbegleiter: Kaviar schmeckt sehr gut mit Crackern, auf Blinis, auf hauchdünnem Toast oder auf Kanapees. Probieren Sie mal!

Verwandte Produkte

Kaviarlöffel  aus Perlmutt

Besteckset  aus Gold

Kaviarschale  aus Perlmutt

Verwandte Ratgeber

Weißwein

Vodka

Sushi

 

Zum Lesen empfohlen