By Katarzyna

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Bodenvorbereitung & -pflege

Die wichtigsten Stationen bei der Vorbereitung sowie Pflege der Gartenerde  sind:

Hacken, Graben und Mulchen

  • Hacken, Graben -- Hacken und Graben dienen der Lockerung und Durchlüftung der Erde. Das kann mit Hilfe eines Spatens  oder einer Grabegabel  vorgenommen werden, wobei die Grabegabel bei besseren Böden vorzuziehen ist.
  • Mulchen -- Mulchen trägt bei zur Verbesserung der Bodenqualität. Die Erde erhält mehr Humusgehalt, bleibt dauerhaft locker und speichert viel besser Feuchtigkeit. Außerdem wird der Boden nach dem Mulchen nicht so stark (beziehungsweise kaum) von Unkraut befallen. Das Mulchen kann im Herbst oder direkt während der Pflanzung von Blumen, Gemüse und anderen Gewächsen vorgenommen werden. Dafür wird eine 6-8 cm dicke Schicht über den Boden aufgetragen.

Dünger, Nährstoffe

  • Düngen -- Die richtige Düngung ist von enormer Wichtigkeit. Nicht alle Pflanzen werden in dieser Hinsicht gleich behandelt und bekommen immerzu den gleichen Dünger. Die Düngung soll bewirken, dass die Pflanzen besser wachsen und gedeihen sowie auch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Frost erhöhen. Es werden allgemein zwei Arten von Düngern unterschieden, organische und anorganische Dünger. Organische Dünger  enthalten Kohlenstoff. Diese werden Pflanzen zugegeben, können aber nicht sofort von ihnen aufgenommen werden. Zunächst wird der Dünger von Bakterien und Pilzen, die sich im Boden befinden, in anorganische Substanz zerlegt. Dadurch werden Bakterien im Boden vermehrt, dies macht den Boden fruchtbarer. Ein anderer Dünger ist der anorganische Dünger. Er enthält keinen Kohlenstoff. Dieser kann sofort von den Pflanzen aufgenommen werden und ist zudem auch nährstoffreicher als organische Dünger.

Je nachdem um welche Pflanzen es sich handelt, werden unterschiedliche Dünger in der erforderlichen Menge zugegeben. Die Dosierung ist stets von der Pflanze abhängig. Wählen Sie aus folgenden Düngern:

Blumendünger 

Azaleen Dünger 

Rhododendron Dünger 

Hortensien Dünger 

Rosen Dünger 

Orchideen Dünger 

Geranien Dünger 

Buchsbaum Dünger 

Stauden Dünger 

Koniferen Dünger 

  • Nährstoffe -- Pflanzen benötigen unterschiedliche Nährstoffe zum Wachsen und Gedeihen. Die wichtigsten Nährstoffe sind:
    • Kalium  -- Fördert die Bildung von Zucker und Stärke sowie das Blühen und Fruchten der Pflanzen. Wirkt sich positiv auf die Standfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und Krankheiten.
    • Kalk  -- Er bindet Bodensäuren, festigt das Pflanzengewebe und bei Verwendung mit Humus fördert er eine Bildung von krümeliger Struktur des Bodens.
    • Magnesium  -- Ein wichtiger Bestandteil des Blattgrüns.
    • Phosphor  -- Ein sehr wichtiger Nährstoff, der stets im Boden enthalten sein sollte. Er fördert Wurzel-, Blüten- und Fruchtbildung.
    • Stickstoff  -- Stickstoff fördert einen kräftigen Wuchs. Die Dosierung sollte jedoch an die Pflanze angepasst werden. Manche von ihnen benötigen keine große Gaben. Eine zu hohe Dosierung kann sie anfälliger gegenüber Schädlingen und Krankheiten machen.

Unterpflanzung

  • Unterpflanzung -- Manche Gärten sind nahezu vollständig mit Bodendeckern bedeckt. Diese verhindern das Wachstum von Unkraut und schützen den Boden zudem vor Frost. 

Umgang mit Hitze, Trockenheit und Nässe

  • Hitze -- Eine zu starke Aussetzung von Pflanzen der Hitze kann dazu führen, dass Blätter, Früchte und Stiele zu stark austrocknen und gar verbrennen können. Um dem zu entgehen, empfiehlt es sich, den Boden zu mulchen.
  • Trockenheit -- Gegen Trockenheit hilft nur gießen, gießen und nochmals gießen. Die meisten Pflanzen benötigen regelmäßige Wasserzufuhr. Dabei ist ein langes und ausgiebiges Wässern mit einem schwachen Wasserstrahl für die meisten Pflanzen (Gemüse und Blumen) am besten geeignet.
  • Nässe -- Staunässe sollte immer vermieden werden. Sie führt zum Faulen der Wurzeln und ist ein Zeichen dafür, dass die Erde eine schlechte Struktur aufweist. Deshalb ist eine Auflockerung des Bodens von enormer Bedeutung. Eine andauernde Staunässe führt zu braunen Verfärbungen der Pflanzen, die meist nicht mehr gerettet werden können.

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