By Katarzyna

Contents[Hide]

Anbau von Zwiebel- & Knollenpflanzen

Zwiebel- und Knollenpflanzen sollten in keinem Blumengarten fehlen. Charakteristisch für sie ist es, dass sie nur einmal im Jahr blühen und zwar nur zu einer Jahreszeit. Die ersten Blumen zeigen ihre Blüten bereits im Frühling. Diese Blumen sind typisch für den Frühlingsanfang, sie sind deshalb sehr beliebt. Zu den Frühlingsboten gehören unter anderem Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen. Im Sommer öffnen weitere Blumen ihre Pracht und tauchen Ihren Garten in ein farbliches Spiel. Dazu zählen zum Beispiel Dahlien  und Lilien . Während im Herbst die meisten von den Blumen bereits verblüht sind, sorgt eine andere Blume für schöne Bilder, die Herbstzeitlose.

Dieser Ratgeber wird Ihnen zeigen, welche Maßnahmen zur Pflege von Zwiebel- und Knollenpflanzen gehören. Diese sollten Sie unbedingt verfolgen, damit Ihre Blumen schön und gesund gedeihen können.

Pflege von Zwiebel- und Knollenpflanzen

Standort

Die meisten Zwiebel- und Knollenpflanzen bevorzugen einen sonnigen und warmen Standort. Es gibt auch einige, die aber am besten an schattigen und kühlen Plätzen gedeihen. Hier erhalten Sie eine kleine Übersicht, an welchen Standort welche Blumen gepflanzt werden sollten. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite, Gartenatelier.de.

  • Vollsonniger Ort -- Hier fühlen sich folgende Blumen wohl: Hyazinthen, Kaiserkrone und Tulpenzüchtungen.
  • Sonniger und trockener Ort -- Hier fühlen sich folgende Blumen wohl: Herbstzeitlosen, Perlhyazinthen, Sternbergien, Wildtulpen und Zierlauch.
  • Halbschattiger bis schattiger Ort und trockener Ort -- Hier, an Südwänden oder an Südseite von Gehölzen, fühlen sich folgende Blumen wohl: Krokus, Milchstern und Schneestolz.
  • Halbschattiger bis schattiger Ort und kühler Ort -- Hier, an kühlen und schattigen Gehölzlichtungen, fühlen sich folgende Blumen wohl: Blaustern, Hundszahn, Narzissen, Schneeglöckchen und Winterling.

Boden

Zwiebel- und Knollenpflanzen benötigen lockere und durchlässige Böden. Dafür eignen sich sehr gut sandige Böden. Schwere und zu Staunässen neigende Böden sollten aufgebessert werden. Dafür eignet sich gut die schwere Erde mit Kies oder grobem Sand aufzumischen. Sie können die Erde auch mit zusätzlicher Blumenerde  vermischen, zum Beispiel mit Aktiv-Erde , die für eine bessere und lockere Struktur sorgt. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite, Gartenatelier.de.

Düngung

Da die Blumen eher leichte Böden benötigen, sollten Sie die Erde zusätzlich düngen. Leichte und sandige Böden enthalten meist nicht viele Nährstoffe, deshalb ist ein Düngen unablässlich. Sie können vor dem Pflanzen die Erde mit Gartenkompost  oder Humusdünger  aufmischen. Wenn diese Düngergabe die Erde qualitativ sehr gut aufgewertet hat, kann im selben Jahr auf weitere Dünger verzichtet werden. Wenn Sie jedoch merken, dass der Boden bereits während der Wachtumsphase der Blumen an Qualität verliert, können Sie in der zweiten Wachstumphase mit einem stickstoffarmen Dünger  oder Mineraldünger  den Boden aufbessern. Wichtig dabei ist, dass Sie dies noch vor der Blüte vornehmen. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite, Gartenatelier.de.

Pflege der Pflanzen

Zu der regelmäßigen Pflege von Zwiebel- und Knollenpflanzen gehört zum Einen das Wässern. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Zum Anderen sollten verwelkte Blütenstängel abgeschnitten werden, damit die Nährstoffe in der Wurzel verbleiben und nicht unnötig für die Samenbildung verwendet werden. Dieser wird in diesem Fall bis auf den Boden abgeschnitten. Wenn Sie den Samen für das Aussäen von neuen Pflanzen benötigen, können Sie selbstverständlich bei einigen Blumen die Blütenstängel lassen. Das Abschneiden garantiert, dass die Zwiebel oder Knolle mit genügend Nährstoffen versorgt wird, stark bleibt, sich vermehrt und die Blume länger und auch noch im nächsten Jahr blühen kann. Die Blätter sollten dagegen nicht abgeschnitten werden. Selbst wenn sie schon verwelken, werden sie an der Pflanze gelassen. Sie vergilben und sterben ab. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite, Gartenatelier.de.

Schädlinge und Krankheiten

Zwiebel- und Knollenpflanzen sind größtenteils resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Selbstverständlich kann es aber zu vereinzeltem Befall kommen. Dieser Abschnitt zeigt Ihnen welche Krankheiten und Schädlinge möglich sind, welche Blumen vor ihnen nicht sicher sind und was Sie dagegen unternehmen können. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite, Gartenatelier.de.

  • Tintenkrankheit: Diese Pilzerkrankung befällt allgemein gerne Knollen und Zwiebeln der Pflanzen, besonders aber Reticulata-Iris. Gegenmittel: Am besten die befallenen Blumen und die benachbarten Pflanzen wieder auspflanzen. Befallene Erde sollte einige Jahre ruhen.
  • Narzissenfliege: Die Larven der Narzissenfliege befallen, wie der Name bereits sagt, Narzissen. Nachdem sie aus ihren Eiern geschlüpft sind, dringen sie in die Knolle der Blume ein und fressen diese von innen komplett aus. Gegenmittel: Die Zwiebeln ausgraben und die befallenen Zwiebeln aussortieren. Die gesunden Zwiebeln können an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt werden. Die befallene Erde sollte drei Jahre ruhen.
  • Blattlaus: Die Blattläuse saugen an jungen Knospen, Trieben und Blättern, besonders bei Dahlien und Lilien, sodass diese verkrüppeln und sich einrollen. Außerdem sind die befallenen Stellen mit einer klebrigen Schicht umhüllt. Gegenmittel: Bei geringem Befall die angefallenen Stellen abschneiden. Bei stärkerem Befall mit Mitteln gegen Blattläuse  (zum Beispiel das Celaflor Naturen ) oder mit Bio-Mitteln gegen Blattläuse  behandeln.
  • Blasenfüße: Blasenfüße sind auch unter dem Namen Thripse bekannt und befallen vor allem Dahlien. Die Larven entziehen der Pflanze Nährstoffe. Als Resultat vergilben die Blätter und fallen ab. Gegenmittel: Ein gleichzeitiges Anwenden von Gift-/Düngestäbchen und Pflanzenspray   gegen Schädlinge. Auch ein Besprühen der Pflanzen mit Seifenlauge hilft gegen diese Schädlinge.
  • Rote Spinnmilbe: Befällt vor allem Dahlien. Sie saugen den Saft aus den Blätter aus und übertragen auch Viren und Bakterien. Die Blätter vergilben und fallen ab. Gegenmittel: Pflanzenauszüge des Niembaums  bekämpfen die Spinnmilben und wirken vorbeugend.
  • Ohrwürmer: Ohrwürmer befallen vor allem Dahlien. Sie fressen weiche Blätter, besonders gerne Blütenblätter. Allerdings gehören sie nicht nur der Gruppe der Schädlinge an, sondern können auch nützlich sein. Sie fressen nämlich auch andere Schädlinge, wie Blattläuse und Schmetterlingsraupen. Gegenmittel: Oft werden die Eier auch in Blattrillen abgelegt. Diese sollten entfernt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite, Wikipedia.org.
  • Lilienhähnchen: Lilienhähnchen befallen Lilien. Sie fressen Triebe und Blüten dieser Blumen. Gegenmittel: Die Käfer lassen sich nicht leicht absammeln, da sie sich schnell fallen lassen. Die mit Larven befallenen Blätter können mit einem starken Wasserstrahl abgespült werden. Die so heruntergefallenen Larven können nicht mehr auf die Blätter zurück. Außerdem können Sie die Lilienpflanze mit Schmierseife/Ethanol-Lösung bespritzen und mit Algenkalk  oder Gesteinsmehl  bestäuben. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite, Wikipedia.org.

Wichtige Pflegeutensilien

Blumenerde von Compo Sana 

Eine speziell für Blumen geeignete Blumenerde.

Graf Komposteimer 

Dieser Eimer eignet sich hervorragend zum Kompostieren von Küchenabfällen und zum Aufbewahren des Kompostes.

Celaflor Naturen Pflanzenspray 

Das Pflanzenspray eignet sich sehr gut für den Kampf unter anderem gegen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben.

Gartenschere von Gardena 

Mit einer Gartenschere können Sie die von Krankheiten oder Schädlingen angefallenen Blätter und Stiele abschneiden.

Pflanzenspray von Compo 

Das Pflanzenspray von Compo wirkt im Kampf gegen Blattläuse, Thripse, Spinnmilben sowie Woll- und Schmierläuse.

Verwandte Ratgeber